Energieversorgung bei Südmetall: Ressourcenschonende Wärmeerzeugung mit Hackschnitzeln

(Praktikantenbericht)

Südmetall ist ein Unternehmen mit allerlei Maschinen und vielen Mitarbeitern. Um den Alltag bewältigen zu können, werden große Mengen an Energie benötigt. Das Unternehmen möchte hier einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit setzen und versucht, das Firmengelände möglichst ökologisch zu betreiben und zu nutzen. Aus diesem Grund hat man sich in der Vergangenheit über nachhaltige Möglichkeiten zur Energieversorgung informiert und bereits zwei Projekte verwirklicht: Zum einen wird die leerstehende Dachfläche der Lagerhalle von Photovoltaikanlagen bedeckt, die sauberen Strom produzieren. Zum anderen bringt eine Hackschnitzelheizung Wärme in Büro und Lager.

Die Hackschnitzel von Südmetall bestehen aus Holzresten, die mit scharfen Werkzeugen zerschnitten wurden, um sie kompakter lagern und trocknen zu können. Zu diesen Holzresten zählen z.B. Äste, Waldrestholz oder Schnittreste, für die es anderwärtig keine geeignete Verwendung mehr gibt. Beim Kauf bietet es sich an, die Hackschnitzel möglichst lokal zu beziehen, um die Umweltbelastung durch den Transport auf ein Minimum zu beschränken.

Im Falle von Südmetall kommen die fertigen Hackschnitzel vom Landwirt Ehepaar Heiß, welches ihren Unternehmensstandort gerade einmal eine Fahrstunde weit weg besitzt. Diese wiederum kaufen die Holzreste beim nur knapp 40 Fahrminuten entfernten Sägewerk „Holzwerk Obermeier“.

hackschnitzelanlage

Um die Hackschnitzel möglichst Energie- und Umwelteffizient zu machen, ist deren Trocknung sehr wichtig. Die Trocknung der Hackschnitzel wird von den Landwirten Heiß auf ressourcenschonende Art und Weise durchgeführt: Das Ehepaar Heiß betreibt nämlich eine Biogasanlage, welches als Nebenprodukt Abwärme produziert. Diese Abwärme wird dazu genutzt, die Feuchtigkeit des Holzes von 50% auf 15% zu reduzieren, was eine spätere ökologische Verbrennung begünstigt.

Bei Südmetall angekommen, werden die Hackschnitzel eingelagert um später die Hackschnitzelanlage zu versorgen. Die Anlage selbst funktioniert dabei vollautomatisch: Die Hackschnitzel werden in die Brennkammer befördert, wo sie durch einen automatischen Zündvorgang entzündet werden. Dabei verbrennen die Hackschnitzel durch die von der Anlage gesteuerte Sauerstoffversorgung fast vollständig. Die dadurch entstehende Wärme erhitzt das die Brennkammer umgebende Wasser, welches wiederum die Räumlichkeiten des Unternehmens erwärmt.

Durch die vollautomatische Funktionsweise der Anlage wird gewährleistet, dass die Hackschnitzel so emissionsarm wie möglich verbrannt werden. Holz an sich ist ein sehr umweltschonender Energielieferant, da im Falle einer vollständigen Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie der Baum für sein Wachstum aufgenommen hat. Um eine vollständige Verbrennung zu erreichen, sollte das Holz möglichst trocken und in möglichst viele kleine Stücke geteilt sein – genau die Ansprüche die von unseren Hackschnitzeln bei Südmetall erfüllt werden.


Nähere Infos zu unseren Hackschnitzeln erhalten Sie direkt von der Firma HEIß=ENERGIE

Kontaktdaten:

Tobias Heiß / Altenöd 1 / 83530 Schnaitsee
Tel.: 08628/319 – Mobil: 0179/1242810


Ein Beitrag von: Markus Gschwentner

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