Nachhaltige Energieerzeugung mittels Solaranlage am Lagerhallendach

(Praktikantenbericht)

Auf den Dächern von Südmetall befindet sich eine Photovoltaikanlage, die der Stromgewinnung dient. Photovoltaikanlagen nutzen die Energie der Sonne und sind somit neben Wind- und Wasserkraftwerken eine der drei „sauberen“ Ressourcen, um umweltschonenden Strom zu produzieren. Näheres zur Stromgewinnung durch Solarenergie im Allgemeinen sowie zur Photovoltaikanlage bei Südmetall im Speziellen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Technische Hintergrundinfos:

Bei Photovoltaikanlagen werden einige spezielle Eigenschaften von Metallen ausgenutzt. Als erstes sollte man wissen, dass es „sich bewegende“ Elektronen sind, die unseren Strom bilden. Bei Silizium beispielsweise – dem Metall das am häufigsten für moderne Photovoltaikanlagen verwendet wird – findet man keine freien Elektronen, die den Strom weiterleiten können. Es handelt sich also um einen sehr schlechten Leiter. Um nun Strom erzeugen zu können, werden zwei aneinander liegende Platten gebildet in denen jeweils einige Siliziumteilchen durch andere Atome mit unterschiedlichen Elektronenzahlen ersetzt werden. Eine Platte besitzt danach überschüssige Elektronen, die andere hat zu wenig.

Trifft nun Sonnenlicht auf die obere Platte mit überschüssigen Elektronen, absorbiert diese bestimmte Lichtfrequenzen und das Licht gibt seine Energie in Form von Photonen (daher ‚Photo‘voltaik) an das Metall ab. Das führt dazu, dass die überschüssigen Elektronen die Möglichkeit bekommen sich zu lösen und zu bewegen. Durch den Elektronenmangel in der unteren Platte beginnen diese nach unten zu wandern und sorgen so für einen Ladungsunterschied. Dieser bildet den uns bekannten Strom im Energienetz.

Solarenergie bei Südmetall

So viel zur technischen Funktionsweise, kommen wir nun zurück zur Anlage von Südmetall. Das Unternehmen Alpenwatt GmbH errichtete Anfang des Jahres 2018 die Photovoltaikanlage auf dem Dach der ersten Lagerhalle von Südmetall in Ainring. Aufgrund der sonnigen Lage der Firma, kann über die Photovoltaikanlage an wolkenlosen Tagen jede Menge Strom gewonnen werden. Diesen kann Südmetall dann bei Bedarf von der Alpenwatt GmbH beziehen. Da sich die Bürozeiten meist mit den Sonnenstunden überschneiden, besteht so die Möglichkeit, einen Großteil des Stromverbrauchs über die Sonnenenergie zu decken.

Die Anlage, die über eine Fläche von ca. 4000m2 installiert ist, besitzt eine maximale Leistung von 240,96kWp (Kilowatt peak = Höchstleistung). Dieser Wert ist sehr technisch und wird beeinflusst von der Temperatur der Photovoltaikmodule, der Anzahl der Sonnenstunden pro Tag, der Sauberkeit der Luft, der Stärke der Sonneneinstrahlung, der Verschattung der Module, der Verschmutzung, der Ausrichtung der Module sowie des Steigungswinkels, in dem sie angebracht werden.

Es gibt also viel zu beachten, wenn man sich entscheidet solch eine Anlage zu betreiben. Als Faustregel kann festgehalten werden, dass man pro kWp im Jahr mit 900kWh Leistung rechnen kann. Damit ist die Anlage bei Südmetall in der Lage, jährlich bis zu 216.864kWh Strom zu produzieren. Zum Vergleich: Ein 4-Personenhaushalt verbraucht etwa 3500-4500kWh Strom pro Jahr. Diese enorme Menge an Energie wird auch von einem großen Unternehmen wie Südmetall nur schwerlich aufgebraucht, wodurch die Photovoltaikanlage auch das umliegende Gebiet mit sauberem Ökostrom versorgen kann.

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Nähere Informationen zum Betreiber unserer Photovoltaikanlage Alpenwatt GmbH finden Sie hier: http://www.alpenwatt.de/


 

Ein Beitrag von: Markus Gschwentner

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Energieversorgung bei Südmetall: Ressourcenschonende Wärmeerzeugung mit Hackschnitzeln

(Praktikantenbericht)

Südmetall ist ein Unternehmen mit allerlei Maschinen und vielen Mitarbeitern. Um den Alltag bewältigen zu können, werden große Mengen an Energie benötigt. Das Unternehmen möchte hier einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit setzen und versucht, das Firmengelände möglichst ökologisch zu betreiben und zu nutzen. Aus diesem Grund hat man sich in der Vergangenheit über nachhaltige Möglichkeiten zur Energieversorgung informiert und bereits zwei Projekte verwirklicht: Zum einen wird die leerstehende Dachfläche der Lagerhalle von Photovoltaikanlagen bedeckt, die sauberen Strom produzieren. Zum anderen bringt eine Hackschnitzelheizung Wärme in Büro und Lager.

Die Hackschnitzel von Südmetall bestehen aus Holzresten, die mit scharfen Werkzeugen zerschnitten wurden, um sie kompakter lagern und trocknen zu können. Zu diesen Holzresten zählen z.B. Äste, Waldrestholz oder Schnittreste, für die es anderwärtig keine geeignete Verwendung mehr gibt. Beim Kauf bietet es sich an, die Hackschnitzel möglichst lokal zu beziehen, um die Umweltbelastung durch den Transport auf ein Minimum zu beschränken.

Im Falle von Südmetall kommen die fertigen Hackschnitzel vom Landwirt Ehepaar Heiß, welches ihren Unternehmensstandort gerade einmal eine Fahrstunde weit weg besitzt. Diese wiederum kaufen die Holzreste beim nur knapp 40 Fahrminuten entfernten Sägewerk „Holzwerk Obermeier“.

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Um die Hackschnitzel möglichst Energie- und Umwelteffizient zu machen, ist deren Trocknung sehr wichtig. Die Trocknung der Hackschnitzel wird von den Landwirten Heiß auf ressourcenschonende Art und Weise durchgeführt: Das Ehepaar Heiß betreibt nämlich eine Biogasanlage, welches als Nebenprodukt Abwärme produziert. Diese Abwärme wird dazu genutzt, die Feuchtigkeit des Holzes von 50% auf 15% zu reduzieren, was eine spätere ökologische Verbrennung begünstigt.

Bei Südmetall angekommen, werden die Hackschnitzel eingelagert um später die Hackschnitzelanlage zu versorgen. Die Anlage selbst funktioniert dabei vollautomatisch: Die Hackschnitzel werden in die Brennkammer befördert, wo sie durch einen automatischen Zündvorgang entzündet werden. Dabei verbrennen die Hackschnitzel durch die von der Anlage gesteuerte Sauerstoffversorgung fast vollständig. Die dadurch entstehende Wärme erhitzt das die Brennkammer umgebende Wasser, welches wiederum die Räumlichkeiten des Unternehmens erwärmt.

Durch die vollautomatische Funktionsweise der Anlage wird gewährleistet, dass die Hackschnitzel so emissionsarm wie möglich verbrannt werden. Holz an sich ist ein sehr umweltschonender Energielieferant, da im Falle einer vollständigen Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie der Baum für sein Wachstum aufgenommen hat. Um eine vollständige Verbrennung zu erreichen, sollte das Holz möglichst trocken und in möglichst viele kleine Stücke geteilt sein – genau die Ansprüche die von unseren Hackschnitzeln bei Südmetall erfüllt werden.


Nähere Infos zu unseren Hackschnitzeln erhalten Sie direkt von der Firma HEIß=ENERGIE

Kontaktdaten:

Tobias Heiß / Altenöd 1 / 83530 Schnaitsee
Tel.: 08628/319 – Mobil: 0179/1242810


Ein Beitrag von: Markus Gschwentner

K-EINBRUCH: Die Initiative für Einbruchsprävention

Vor allem jetzt, in den dunklen Monaten des Jahres, häufen sich die Nachrichten über Einbrüche und Diebstähle. Seit 2009 ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland stetig angestiegen – das beweist die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes. Allein im Jahr 2015 erhöhte sich die Anzahl der erfassten Einbrüche inklusive Versuche um rund 10% im Vergleich zum Vorjahr.

Um die Bevölkerung vermehrt für das Thema Einbruchsprävention zu sensibilisieren und die Einbruchszahlen somit langfristig zu senken, wurde im Jahr 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Die Internetseite stellt den Kern dieser Kampagne dar. Auf der Webseite können produktneutrale Informationen zur Einbruchsprävention, genauso wie ein „interaktives Haus“ mit Tipps für wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahmen eingesehen werden.

Die Polizei nennt auf der Internetseite wichtige Sicherheitstipps für Jedermann, wie beispielsweise das ständige Abschließen der Haustür, oder das Bewusstmachen der Gefahr von gekippten Fenstern („Gekippte Fenster sind offene Fenster“). Zudem rät das Bundeskriminalamt, einfache bauliche und technische Maßnahmen zu realisieren, um Einbrüchen gezielt vorzubeugen.

Zu diesem Zwecke werden den Bürgern Adressnachweise von Fachpartnern angeboten, deren sicherungstechnische Kompetenz polizeilich überprüft wurde. Diese so genannten „Errichterverzeichnisse“ helfen somit bei der Auswahl eines geeigneten Partners für die Einbruchsicherung in den eigenen vier Wänden.

Auch über vertrauenswürdige Produkte wird im Internet Auskunft gegeben. Auf der Webseite der Polizei Bayern sind Herstellerverzeichnisse zu finden. Für geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte jeglicher Art werden hier Produzenten aufgelistet, deren Qualität mittels laufender Fremdprüfung gewährleistet wird. Südmetall ist mit seinen Schutzbeschlägen in einem dieser Herstellerverzeichnisse gelistet.

Eingebrochen wird am häufigsten über Wohnungs- bzw. Fenstertüren sowie über leicht erreichbare Fenster. Unter Anbetracht dieser Tatsache bieten Südmetall Schutzbeschläge einen effektiven Schutz. Das Schutzbeschläge-Sortiment ist bei Südmetall extrem breit und beinhaltet unter anderem verschiedenste Widerstandsklassen, Farben und Ausführungen.


Nähere Infos zu den Schutzbeschlägen von Südmetall finden Sie im Katalog Faszination Beschläge.

Hier geht’s zu den Herstellerverzeichnissen der bayerischen Polizei: http://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/technik/index.html/449

Die Errichterverzeichnisse der bayerischen Polizei finden Sie unter diesem Link http://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/technik/index.html/237539


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Zahlen und Fakten über die Entwicklung von Wohnungseinbrüchen in Deutschland

 

Ein Beitrag von: Christina Rettensteiner

Das ÜLock-B Inductive von Südmetall konnte überzeugen

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Das Unternehmen Südmetall stellte sich mit dem Schloss ÜLock-B Inductive auf der BAU 2017 einer mehrköpfigen Fachjury aus Architekten, Innenarchitekten und Designern. Wichtige Kriterien bei der Beurteilung waren funktionale und gestalterische Qualität, Materialechtheit und die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten. Der Architektur- und Designwettbewerb wurde mit dem Hintergrund initiiert, unter den am Markt zahlreich angebotenen Produkten und Lösungen diejenigen zu prämieren, die in besonderem Maße den Belangen von Architekten entsprechen. Insgesamt wurden 82 Produkte von 59 Firmen eingereicht.

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Vertriebsleiter Schließsysteme, Jörg Bärenfänger, bei der Preisverleihung

Das Funk-Sicherheitsschloss konnte hier überzeugen und wurde mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt. Das Unternehmen Südmetall und vor allem die Entwickler der Südmetall Schließsysteme unter der Leitung von Ulrich Bauer freuen sich über die Anerkennung ihrer Arbeit.

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Die Geschäftsführer der Südmetall Schließsysteme freuen sich über die Auszeichnung. (v.l. Herbert Persterer-Resch, Ulrich Bauer, Manfred Rettensteiner)

Die Jury erkannte die Vorteile in der induktiven Energieübertragung, die ohne Batterien auskommt und somit eine wartungsarme Sicherheitstechnik für Panik- und Sicherheitstüren darstellt. Zusätzlich ist das ÜLock-B Inductive flexibel einsetzbar, sodass es sowohl für Neu- als auch Bestandsbauten eingesetzt werden kann. Eine Verkabelung des Türblatts ist nicht erforderlich.

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Die Messebesucher konnten das siegreiche ÜLock-B Inductive in Rohrrahmenausführung am Stand von Südmetall begutachten und testen

 

Zum 13. Mal lobten die Architektur-Fachzeitschriften AIT und xia Intelligente Architektur im Rahmen der BAU 2017 in Kooperation mit der Messe München den Innovationspreis Architektur + Bauwesen aus. Der Preis zeichnet Hersteller innovativer Produkte, Materialien oder Systeme für Industrie- und Objektbau, Wohnungsbau und Innenausbau aus. Die Bedeutung architektonischer Qualität im Bauwesen soll hiermit hervorgehoben werden.


Hier finden Sie weitere Informationen zum Ergebnis des Innovationspreis Architektur+Bauwesen: http://www.ait-online.de/index.php?id=2224


Ein Beitrag von: Daniela Kammermeier

Neuheiten auf der BAU 2017 in München

Auch im Januar 2017 präsentiert Südmetall wieder seine neuesten Produkte und Innovationen für die Sortimente Beschläge, Metall- und Glasbau sowie Schließsysteme auf der BAU in München. Zu finden ist das Unternehmen in der Halle C4 / 520 (Beschläge/Schließsysteme) wie auch in Halle B2 / 125 (Metall-und Glasbau).

Neuheiten aus dem Beschläge-Bereich:

ABACO – die besondere antibakterielle Beschichtung

Antibakterielle Beschichtungen gibt es bereits viele. Was ABACO von
Südmetall einzigartig macht?

Erstens garantiert Südmetall die antibakterielle Wirkung seiner ABACO
Beschläge über die gesamte Produktlebensdauer hinweg. ABACO schafft
es, die antibakterielle Funktion selbst bei starker Abnutzung und Oberflächenbeschädigungen aufrecht zu erhalten. Zweitens kann ABACO Bakterien nachweislich in einer Rekordzeit von nur 5 Minuten abtöten, wobei die Bakterien, aufgrund der bakteriostatischen Funktion, bereits nach dem Erstkontakt mit ABACO komplett in ihrer Ausbreitung blockiert werden. Drittens sind ABACO Beschläge in fünf unterschiedlichen Farbvarianten erhältlich (Edelstahl, Chrom, Messing, Gold und Schwarz). Eine solch breite Farbpalette ist möglich, da es sich bei ABACO um die Kombination von PVD mit einer speziellen Nanotechnologie handelt.

Top Speed – der privilegierte Kalkulationsfaktor

Das patentierte Montagesystem von Südmetall ist bereits seit 2009 für eine Vielzahl von Beschlägen lieferbar. Nachdem das innovative Konzept mit Rundrosetten und Squarerosetten kombiniert wurde, vergrößert sich die Produktfamilie jetzt um eine zusätzliche Neuheit: Top Speed mit Ovalrosetten wird auf der Messe erstmals vorgestellt.

Monteure und Türenindustrie schätzen die Zeitersparnis durch Top Speed

Die unkomplizierte Montage in Rekordzeit verdankt das System vor allem dem Bajonett-Verschluss. Durch die fest/drehbare Lagerung und die integrierte Hochhaltefeder wird eine dauerhaft waagrechte Stellung des Drückers sichergestellt. Drückergarnituren,
welche nach EN1906/GK4 geprüft sind, werden zusätzlich mit einer Madenschraube
befestigt. Zusätzlich sind Ausführungen nach DIN 18273 und EN 179 erhältlich.

Die Modellreihen Paula III und Sirius

Aufgrund der hohen Nachfrage wurden diese zum Einsatz an Haustüren und Objekten entwickelt. Mit dem Beschlag Paula III bringt Südmetall eine Garnitur mit Drückerlänge 150 mm und Durchmesser 22 mm – auch erhältlich mit Top Speed Ovalrosette – auf den Markt.

Die Innovationen Korsika und Solo

Die Stoßgriffserie Korsika in der ovalen Version in Edelstahl ist ein Designstück höchsten Anspruchs – und eine weitere Neuheit im Sortiment von Südmetall. Ebenso ein neues Glanzstück im Portfolio sind die Solo Garnituren. Bei den Solo Garnituren befindet sich die Verriegelung auf der Drückerrosette. Dadurch kann auf Schlüsselrosetten verzichtet werden. Die Optik hebt sich zusätzlich durch eine flache Rosette hervor, welche wie eingelassen wirkt.

Neuheiten im Bereich Schließsysteme:

Selbstladende Funk-Sicherheitsschlösser

Mit dieser revolutionären und zukunftsweisenden Entwicklung im Bereich der elektromechanischen Schlösser punktet wieder einmal die Südmetall Schließsysteme Leipzig GmbH, die seit 2013 mit ihrer enormen Innovationskraft der Südmetall Gruppe angehört.

Das Funk-Sicherheitsschloss, ÜLock-B Inductive, versorgt sich mittels induktiver Energieübertragung bei geschlossener Tür eigenständig mit Energie und garantiert die berührungslose Übertragung des Öffnungssignals.

Im Brandfall keine Panik!

Das Funk-Sicherheitsschloss mit induktiver Energieübertragung ist für den Einsatz in Panik-und Brandschutztüren, als auch im Nachrüstbereich effizient geeignet. Selbstverständlich ist der Außendrücker per Funk einkuppelbar und die gesamte Technik befindet sich im Schlosskasten – ein hervorragender Schutz vor Manipulation.

Ein Grund zur Freude!

Die Genialität des Baukastensystems ermöglicht Entfernungsmaße 70/72/74/88/92 und somit kundenspezifische Anpassung der gewünschten Dornmaße, als auch Stulpbreiten und Stulplängen. Dies eröffnet einen flächendeckenden Einsatz des ÜLock-B Inductive. Eine Verkabelung des Türblatts und der Kostenfaktor „Batteriewechsel“ gehören aufgrund der induktiven Energieübertragung der Vergangenheit an. Die Wartungs-und Einbauaufwendungen liegen nahe „0“.

Neuheiten für den Metall- und Glasbau:

Wir bringen Dinge zusammen!

Der Metallbau stellt zudem einen vorgefertigten Rohrpfosten in der Ausführung 42,2 / 2mm mit integriertem Schloss vor. Das Bauelement erleichtert jedem Schlosser die Montage, indem Arbeitsschritte für das Schweißen wegfallen. Natürlich liefern wir auch einen passenden Pfosten mit Schließblech.

Colette Schiebetür-Duschbeschlags-Set

Hier folgen wir dem Trend der Barrierefreiheit – die Ausführung Colette lässt sich problemlos von nur einer Person montieren. Alle Führungen sind montagefertig, so dass keine zusätzlichen Bohrungen bei der Montage angebracht werden müssen. Um einen optimalen Lauf und eine perfekte Schließung zu garantieren sind die Schiebetüren durch Exzenter verstellbar. Aufgrund der eigenen Fertigung können Sondermaße und Sonderkonstruktionen kurzfristig geliefert werden.

Duschbänder mit dem gewissen Etwas

Die neuen Generationen der Duschbänder Lea und Elena überzeugen durch größere, mit Langlöchern versehene und damit einstellbare Anschraublaschen. Die Befestigungsschrauben verschwinden nach der Montage unter einer Abdeckung. Die Nulllage ist nun auch beim Hebesenkband von unten einstellbar. Alle Bänder werden in der gewohnten Südmetall-Qualität aus massivem Messing hergestellt.

Trockenverglasungsprofil

Zur Ergänzung unseres Sortimentes bieten wir zukünftig auch ein zweiteiliges Aluminiumtrockenverglasungsprofil in Edelstahloptik an. Das schlichte Profil mit einer Abmessung von einer Höhe 25mm und Breite 28mm, erlaubt das Einsetzen von Glasstärken ab 10mm bis 16,76mm und es ist keine Nassversiegelung notwendig. Das optionale Zusatzprofil (Anschraubleiste) hilft bei der Montage an den Außenkanten. Die Verschraubungen können mit einem Clipprofil einfach abgedeckt werden. Eine Stangenlängen von 6m gewährleistet das Arbeiten ohne Verschnitt.

Wir freuen uns darauf, Sie auf der Messe begrüßen zu dürfen, um Ihnen diese und weitere Neuheiten detaillierter vorzustellen!


Nähere Infos zur BAU 2017 finden Sie unter http://bau-muenchen.com/

Außerdem werden wir Sie auf unserer Facebook-Seite laufend mit News direkt von der Messe versorgen! Falls Sie es nicht schon tun – folgen Sie uns gleich auf Facebook, um keine Neuheiten zu verpassen. Hier geht´s direkt zu unserer Seite: https://www.facebook.com/suedmetall/?ref=Bookmarks


Ein Beitrag von: Daniela Kammermeier und Christina Rettensteiner

Südmetall setzt ein Zeichen!

Südmetall trägt seit dem Jahreswechsel das Siegel „Leitbetrieb“ und setzt damit ein klares Zeichen für Servicequalität. In der so manchmal beschriebenen Servicewüste von Deutschland und Österreich möchte sich Südmetall klar abheben und im Bereich Service neue Wege gehen.

Wir bieten mehr als Produktkataloge

Wir bieten unseren Kunden standardisierte und individuelle Lösungen an, damit diese ihre Projekte verwirklichen können. Die Kunden können verschiedenste Informationsmedien nutzen, um sich über unsere Produkte zu informieren. Es stehen umfangreiche Produktkataloge, eine Homepage und ein Onlineshop zur Verfügung. Zusätzlich werden unsere Kunden auf Fachmessen und durch einen flächendeckenden Außendienst beraten und informiert. Der Verkauf und Kundenservice ist bei Südmetall zu den Werktagen verfügbar, des Weiteren ist die Angebotsabteilung für individuelle Kundenberatungen da.

Service geht alle Bereiche im Unternehmen an

Südmetall hat die Unternehmenswerte Kompetenz, Zuverlässigkeit und Fairness im Unternehmen verankert. Für das Unternehmen drückt sich im Wert Zuverlässigkeit die Servicekultur aus. Der Kunde kann sich auf einen hohen, gleichbleibenden Standard an Service verlassen und zwar in allen Bereichen und bei allen Mitarbeitern. Wir übertragen unseren Servicegedanken auf die Produkte, Prozesse und die Persönlichkeiten, also die Mitarbeiter. Das Unternehmen hat erkannt, dass motivierte Mitarbeiter, die Feedback zu ihrer täglichen Arbeit erhalten die Servicekultur authentisch leben und an andere Mitarbeiter weitergeben. An diesem Grundgedanken wird Südmetall festhalten und diesen weiter ausbauen. Für Südmetall haben externe wie interne Kunden den gleichen Stellenwert. Nur wenn interne Kunden, mit dem gleichen hohen Standard behandelt werden, kann letztendlich ein hoher Servicegrad beim Kunden ankommen.

Mit dem Siegel „Leitbetrieb“ verpflichtet sich Südmetall seine Servicekultur beizubehalten und alle damit verbundenen Prozesse stets zu optimieren. Dabei helfen Verbesserungsvorschläge aus den Reihen der Mitarbeiter, wie Feedback unserer Kunden selbst.


Weitere Informationen über das Leitbetrieb-Netzwerk sind zu finden unter http://www.leitbetrieb.com/de/menue-oben/home.html


 

Ein Beitrag von: Daniela Kammermeier

20 Jahre Südmetall und es geht weiter!

Am vergangen Wochenende gab es für die Südmetall Gruppe allen Grund zum Feiern. Das 20-jährige Jubiläum und die bevorstehende Weihnachtszeit war der Anlass für eine Feier in der Oberforsthof Alm in St. Johann im Pongau.

Die Vision der Geschäftsleitung war ausschlaggebend

 Die Geschäftsführer nutzten die Gelegenheit für einen Rückblick auf die letzten 20 Jahre, bei dem auch Männer der ersten Stunde zu Wort kamen. Wolfgang Waidhofer (Leiter Verkaufsinnendienst) und Robert Mildner (Vertriebsleiter Beschläge) können sich noch gut an die Anfangszeit bei der Süd-Metall Beschläge GmbH erinnern. Der Anblick einer einfachen Lagerhalle als Firmensitz ist ihnen hierbei noch deutlich vor Augen. Wolfgang Waidhofer findet vor allem den technischen Fortschritt enorm, welcher die Büroarbeit in den vergangenen Jahren sehr vereinfachte. Zu Beginn wurden die Aufträge noch auf Durchschlagspapier geschrieben, nach einer gewissen Zeit hat der Computer Einzug gehalten und mittlerweile sitzen die Damen und Herrn im Verkaufsinnendienst vor drei modernen Bildschirmen und können dadurch um ein Vielfaches mehr an Aufträgen bewältigen. Auch Robert Mildner hat ein Schmunzeln auf dem Gesicht wenn er in die Vergangenheit blickt. Als er das damalige Firmengebäude gesehen hat, brauchte es etwas Überwindung, die Bewerbung einzuwerfen. Aber das anschließende Bewerbungsgespräch hat ihn überzeugt, ihm war schnell klar, dass aus dem Unternehmen Südmetall etwas Großes werden kann. Die Vision der Geschäftsleitung war ausschlaggebend hierfür.

Das Ziel für die Zukunft – Marktführer in allen Bereichen

 Die Schwiegersöhne des Firmengründers Jakob Persterer und jetzigen Geschäftsführer, Herbert Persterer-Resch und Manfred Rettensteiner, sind im Jahr 2000 ins Unternehmen eingestiegen. Beide sind auch jetzt noch voller Tatendrang und haben ein klares Ziel für das Unternehmen Südmetall – Marktführer in allen Bereichen.

Engagierte Mitarbeiter sind der Multiplikator unseres Erfolgs

 Herbert Persterer-Resch betont hierbei, dass dies nicht ohne engagierte Mitarbeiter möglich sei. Unsere Südmetaller, wie er die Mitarbeiter liebevoll nennt, haben Spaß bei der Arbeit und das spüren unsere Kunden bei jedem Kontakt. Die Bestätigung bekommt er nur allzu oft aus dem Kundenkreis. Die Mitarbeiter bei Südmetall helfen zusammen und erfüllen so tagtäglich unzählige Kundenwünsche. Auch Oskar Gomilschak (Exportmanager Europe East, Architektenbetreuer) bedankt sich bei seinen Kollegen im Innendienst für die gute Zusammenarbeit.

Unternehmenswachstum braucht Struktur

 Das Unternehmen Südmetall ist in den letzten Jahren stark gewachsen, so dass die Geschäftsleitung erkannt hat, dass die Unternehmensstrukturen angepasst werden müssen. Es wurden weitere Fachkräfte in den Bereichen Personalmanagement und Marketing eingestellt, um das Unternehmen weiter nach vorne zu bringen.

Innovative Produkte aus Leipzig

 Ulrich Bauer, der dritte Geschäftsführer der Schließsysteme Leipzig neben Manfred Rettensteiner und Herbert Persterer-Resch, hat die Entwicklung für seinen Bereich ebenfalls positiv bewertet. Die Süd-Metall Schließsysteme Leipzig GmbH hat innovative Produkte entwickelt, so dass dem Kunden jetzt Lösungen für eine Zutrittskontrolle aus einer Hand angeboten werden können.

Auch Schweizer schätzen die Produkte von Südmetall

 Der Geschäftsführer der Südmetall Schweiz, Roland Frauenstein, kann ebenso auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. Die Tochtergesellschaft wächst und die Schweizer schätzen die Produkte von Südmetall.

Ehrung von Mitarbeitern

Die Geschäftsleitung nutzte den feierlichen Anlass zudem um die 10-jährige Firmenzugehörigkeit von Mitarbeitern zu würdigen. Hierbei wurden,

  • Robert Watzek
  • Cui Jianxiao
  • Herbert Aichberger
  • Oskar Gomilschak
  • Andrea Schirotschin
  • Claudia Titze
  • Klaus Herrmann
  • Leo Stoy
  • Renate Drobig

geehrt.

Gleichzeitig bedankte sich die Geschäftsleitung bei Wolfgang Marx für seine Zeit bei Südmetall und hat diesen in den Ruhestand entlassen.

Ein Beitrag von: Daniela Kammermeier

 

Südmetall ist weiter auf Expansionskurs – Interview mit GF Manfred Rettensteiner

2016 blickt das im oberbayerischen Ainring ansässige Unternehmen Süd-Metall Beschläge GmbH auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte zurück. An der Spitze des Unternehmens stehen die beiden Geschäftsführer Manfred Rettensteiner und Herbert Persterer-Resch. Heute ist es mit über 200 Mitarbeitern und guten Jahresumsätzen ein gesundes, mittelständisches Familienunternehmen. Die Redaktion (Red.) hat sich mit Geschäftsführer Manfred Rettensteiner (M.R.) unterhalten:

Red: Mit der Ausrichtung auf das Handwerk bewegt sich Südmetall in einem sicheren Markt und doch haben sich die Zeiten geändert. Ist die Kundentreue von einst heute zur Ausnahme geworden?

M.R.: Nein, das Handwerk und der Fachhandel bleiben als Partner. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, denn uns eint das Fachverständnis. Anderseits sind wir kein ‚Vollsortimenter‘, so dass Handwerk und Handel natürlich auch noch über andere Firmen ihren Bedarf abdecken. Zu einem überwiegenden Großteil bleiben uns die Kunden aber erhalten. Ein klarer Beleg dafür sind die seit vielen Jahren ständig steigenden Verkaufszahlen.

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Red: Billig und gut sollte es sein. Wo sehen Sie hier Grenzen, Fehlentwicklungen?

M.R.: Sehen sie, wenn ein Handwerker etwas montiert, einen Auftrag ausführt, dann steht er dafür gerade. Und der Kunde schenkt ihm zu Recht sein Vertrauen, weil er sich auf diese Leistung verlassen kann. Ähnlich ist es mit den Beschlägen. Wo möchten Sie sparen? Bei der Qualität, der Funktion, einer eingeschränkten Nutzbarkeit durch komplizierte und aufwändige Montagen? Da wäre man als Kunde und auch als Hersteller schlecht beraten.

Red: Im deutschsprachigen Raum zählt die Süd-Metall Beschläge GmbH zu den Marktführern im Beschlagbereich. Wie geht es Südmetall auf dem Europäischen Markt, in Skandinavien? Andere Länder, andere Sitten – und Ansprüche?

M.R.: Bei Beschlägen und Zubehör für den Glas- und Metallbereich läuft es sehr gut. Wir arbeiten hier in weiten Teilen mit unserem Kernsortiment. Bei den Beschlägen für den Bereich Holz, also auch bei Fenster und Türen, ist es etwas komplizierter, denn es gelten in vielen Bereichen andere Normen und Vorschriften. Da kann man das Sortiment nicht einfach 1:1 übernehmen. Bevor wir aber in ein anderes Land gehen, haben wir den Markt über Jahre beobachtet und unsere Kunden geben ein Feedback. Darum wissen wir sehr genau was wir tun. Vom Sortiment über das Marketing, den Vertrieb und Außendienst ist alles abgestimmt. Ein gutes und aktuelles Beispiel ist Skandinavien, wo wir 2015 starteten. Es läuft gut.

Red: Südmetall setzt auf Innovationen wie das Funk-Sicherheitsschloss ÜLock-B und die antibakterielle Beschichtung ABACO gezeigt haben. Welche Bereiche gewinnen für Sie an Bedeutung?

M.R.: Es wäre naiv einfach in der Hoffnung zu produzieren, der Markt wird es schon aufnehmen. Darum steht am Anfang immer die Marktforschung oder auch die Frage: „Können wir das besser machen?“ Darum sind Innovationen zunächst häufig in einem Problem versteckt. Oder Kunden fragen einfach nach, „ … habt Ihr da was?“ Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl für den Markt, das stimmt aber nicht immer. Es gilt also immer wieder die Fakten zu prüfen und eigene Ideen in Frage zu stellen. Darum nimmt die Zeit der Entwicklung ja häufig bis zu einem Jahr in Anspruch. Das ist harte Arbeit.

Red: Bei großen Bauprojekten wird immer mit Ausschreibungen gearbeitet. Wo/Wie kommt Südmetall hier ins Geschäft?

M.R.: Zunächst sind bei einer Ausschreibung drei Partner beteiligt. Der Bauherr, der Architekt und das Gewerk, in unserem Fall also das Handwerk und der Fachhändler. Wenn keiner der Partner auf uns zukommt, können wir auch nicht anbieten, so einfach ist das. Zunehmend aber, vor allem bei größeren Projekten, werden wir im Vorfeld involviert und das zeichnet uns aus. Auch hier schließt sich wieder der Kreis mit guter Qualität und zufriedenen Kunden.

Red: Wie schätzen Sie die Situation für 2016 ein?

M.R.: Die Auftrags- und Umsatzzahlen passen. Auch haben wir unseren Neubau in Ainring, in direkter Nähe zu Salzburg, sehr positiv abgeschlossen sowie unseren Internetauftritt und unsere Präsenz auf Messen in ganz Europa optimiert. So sind wir gut aufgestellt und zudem in unseren Nachbarländern meistens noch klein genug, um weiteres Wachstum zu generieren. Im deutschsprachigen Raum zählen wir bereits zu den Marktführern und bewegen uns auf einem sehr hohen Niveau. Potential schaffen aber auch hier unsere Neuentwicklungen wie ABACO, oder das Funk-Sicherheitsschloss ÜLock-B.

Interview und Beitrag von: Gerd Spranger vom 29.02.2016