Südmetall ist Hauptsponsor von Philipp Öttl

Bereits seit zwei Jahren sponsert Südmetall den Moto3-Pilot Philipp Öttl, welcher die Saison 2016 trotz Verletzungen auf dem zwölften WM-Rang abschließen konnte. Für die kommende Saison wurde das Sponsoring-Budget aufgestockt: Gemeinsam mit dem international renommierten Unternehmen Schedl Automotive System Service teilt sich Südmetall nun das Hauptsponsoring. Der neue Name des Öttl-Teams lautet daher Südmetall Schedl GP Racing.

Das neue Teamlogo steht bereits fest. Es trifft sich sehr gut, dass die Unternehmensfarbe des neuen Hauptsponsors, Südmetall, blau ist. Dadurch können die Öttl-Teamfarben Blau, Orange und Weiß beibehalten werden. Der Moto3-Pilot wird auch 2017 wieder auf KTM antreten. Am Design der Öttl-Maschine wird sich nicht viel verändern. Nach Aussage von Philipps Vater, Peter Öttl, wird das Erscheinungsbild im Großen und Ganzen ähnlich bleiben. Die einzige größere Veränderung besteht darin, dass Südmetall und Schedl sich nun die Fläche des Hauptsponsors auf der Verkleidung teilen.

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Auch das Layout für den neuen Truck steht schon fest

Peter Öttl weiß, dass das Engagement deutscher Firmen für ein Motorrad-WM-Team keine Selbstverständlichkeit ist. Umso mehr freut er sich darüber, in Südmetall einen Hauptsponsor gefunden zu haben, der auch noch direkt vor der eigenen Haustüre sitzt. Die Hauptzentrale von Südmetall befindet sich in Ainring – Öttls Heimatort.

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Die neue Box ist bereits in Konstruktion. Hier ein Bild von einem bereits fertiggestellten Teil der Wandverkleidung.

Ebenso freuen sich die Südmetall Geschäftsführer, Manfred Rettensteiner und Herbert Persterer-Resch, über die gemeinsame Sponsoring-Partnerschaft. Als begeisterte Motorradfans verfolgen sie schon seit Jahren die Karriere von Philipp Öttl. Durch das Hauptsponsoring möchten sie den talentierten Moto3-Piloten intensiver in seiner Karriere unterstützen und blicken gespannt einer erfolgreiche Saison entgegen. 2017 tritt Philipp Öttl als einziger deutscher Moto3-Fahrer in der Motorrad Weltmeisterschaft an.

Derzeit verläuft bei Öttls Training alles nach Plan. Vor kurzem kehrte der KTM-Pilot aus Italien zurück. Dort verbrachte er eine Woche in der Stadt Pomposa zum Supermoto und Motocross Training. Im Januar gab er seine Erfahrungen bei einem Jugend Supermoto Lehrgang auf dem Messegelände in Friedrichshafen an junge Nachwuchstalente weiter.


Weitere interessante Infos zur Sponsoring-Partnerschaft zwischen Südmetall und Philipp Öttl erfahren Sie hier: https://suedmetallblog.wordpress.com/2016/11/22/first-blog-post/

Hier geht´s zur Website von Philipp Öttl: http://www.philippoettl.de/philipp-%C3%B6ttl/


 

Ein Beitrag von: Christina Rettensteiner

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Innovative Technik und höchste Leistung – Südmetall ist Sponsor von Philipp Öttl

Jedes Grand-Prix-Motorradrennen geht über eine Distanz von 100 Kilometern. Die Bestzeiten variieren je nach Austragungsort und Wetterverhältnissen. Mit dem Sponsoring von Philipp Öttl engagiert sich die Süd-Metall GmbH für den Rennsport. Die beiden Geschäftsführer, Manfred Rettensteiner und Herbert Persterer-Resch, sind selbst begeisterte Motorsportler und haben bereits die Erfolge von Vater Peter Öttl mitverfolgt. 

„Es ist uns darum eine doppelte Ehre, so einen jungen erfolgreichen Motorsportler ,aus der Nachbarschaft‘ zu unterstützen. Gerade im Rennsport sind höchste Präzision, ein perfektes Zusammenspiel von Mensch und Technik und ein gutes Team von Spezialisten erfolgsentscheidend. Damit können wir uns als Süd-Metall Beschläge GmbH bestens identifizieren.“  

Bereits mit fünf Jahren fing Philipp an, sich für Motorräder zu interessieren und hat mit sechs Jahren seine ersten eigenen Runden gedreht. So fühlt sich der 20-Jährige heute sicher sobald er auf seine KTM-Rennmaschine steigt. Für ihn geht es darum, das richtige Gefühl zu finden, wenn Sekunden entscheidend sind und er sich Runde um Runde an die beste Zeit herantastet. Am Ende entscheiden sogar Tausendstel-Sekunden über den Sieg oder einen der hinteren Plätze in der Weltmeisterschaft. Absolute Verlässlichkeit auf die Maschine und ihre modernste Technik sind dabei Grundvoraussetzungen.

„Das gefällt uns am Rennsport so. Auch unsere Produkte, wie etwa die Glashalter, müssen hohen Belastungen durch Wind und Wetter über Jahrzehnte hinweg standhalten. Da darf es kein Versagen, keine halben Sachen geben,“ betont Herbert Persterer Resch.

Das Rennen aber beginnt lange vor dem Start. „Eine Woche vorher fange ich an, die Strecke täglich mehrfach zu fahren, natürlich virtuell und auch ‚im Kopf’“, sagt Philipp Öttl und lacht. „Ich präge mir die Bremspunkte ein und auch jene Abschnitte, wo man beschleunigen und ein hohes Tempo fahren kann. So kenne ich bereits vor den ersten realen Proberunden die Strecke.“

Am schwierigsten sind für ihn ganz neue Austragungsorte, mit denen er als junger Fahrer noch nicht vertraut ist. „Da versucht man gleich vom Start weg an der Spitze dran zu bleiben und mit viel Können und Glück schafft man es auch, sich zumindest im Mittelfeld zu halten.“

Eine Vorgehensweise, die bei Südmetall nicht unbekannt ist. „Auf der Strecke zu sein, heißt bei uns mit dem Außendienst direkt im Kundenkontakt zu stehen. Hier ergeben sich die meisten Herausforderungen und durch das gemeinsame Lösen spezieller Anforderungen entwickeln wir unser Sortiment und unsere Beschläge weiter,“ bekräftigt Manred Rettensteiner. Eine eigene Abteilung für Entwicklung und Forschung leistet dabei Grundlagenarbeit.

Auch Philipp Öttl steht ein kompetentes Team aus Spezialisten zur Seite. Sein Vater als Manager und persönlicher Coach, der Chefmechaniker mit seinem Team und ein Physiotherapeut zählen zum engen Helferkreis. Sie sind vertraute Berater, sorgen für die Feinabstimmung, sind externe Beobachter, analysieren und werten aus, geben die entscheidenden Tipps, Hinweise und Unterstützung.

In der Weltspitze mitzufahren heißt, auf allen Kontinenten dieser Welt unterwegs zu sein, an bis zu 20 Rennen teilzunehmen und es immer unter die Besten zu schaffen. Die Organisation dabei ist perfekt. „Die Maschine und alles, was wir für den Start so brauchen, wird in drei große Kisten verpackt und geht dann in geräumigen Jumbojets direkt zum Rennplatz“, erzählt Peter Öttl.

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Philipp Öttl und Südmetall sind ein gutes Team. Im Bild Thomas Rettensteiner (links) und Herbert Persterer-Resch (rechts) von Südmetall mit Peter und Philipp Öttl in ihrer Mitte.

Aktuelles zu Philipp Öttl:

Seit vier Jahren läuft für Philipp Öttl aus Ainring die höchste Wertung, denn ab dem 15. Rang beginnt die Punktewertung. Philipp startete in der Motorrad WM der Klasse Moto3 im Schedl GP Racing Team auf KTM. 2015 war er der konstanteste Fahrer im Feld und belegte mit 73 Punkten aus 13 Rennen den 15. Gesamtrang.
Bereits 2008, mit zwölf Jahren, gewann er mit sieben Siegen den Titel in der Supermoto Junioren-Meisterschaft in Österreich. In den nächsten zwei Jahren möchte er es unter die Top-Ten in der Weltmeisterschaft schaffen.

Im April 2016 machte Phillipp Öttl bereits alles richtig: Im Qualifying in Austin (USA/ Texas) qualifizierte sich der clevere Philipp Öttl für die Pole-Position. Solange die Strecke trocken war, drehte der Deutsche eine schnelle Runde nach der anderen – am Ende stand die Pole-Position.

Einen Rückschlag musste Philipp Öttl wenige Wochen später hinnehmen: Nach dem Sturz beim Frankreich-Grand-Prix musste der Deutsche in Mugello passen. Vier Wochen später aber startete Philipp schon wieder in Barcelona und in Assen, dem achten Saisonrennen der Grand Prix der Niederlande. Hier verlor Philipp Ötttl nur eine Sekunde auf den Sieger und zeigte sich damit wieder in Bestform.


Für weitere Informationen zu Philipp Öttl haben wir ein paar Links für Sie zusammengestellt:

Video über Philipp Öttl und sein Team:
http://www.motogp.com/en/videos/2016/04/10/free-video-oettl-s-pole-winning-lap/198206

Hier geht’s zur Homepage von Philipp Öttl:
http://www.philippoettl.de

Mehr zur Moto-3-Klasse gibt´s hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Moto3



Ein Beitrag von: Gerd Spranger vom 28.10.2016